Pausenjazz

Viel zu tun und viel um die Ohren, beruflich. Kurze Pausen tun da schon mal ganz gut. Kleine Augenblicke, in denen man zwischen den Zügen, auf die man den ganzen Tag über springen muss, kurz auf dem Bahnsteig ausruhen kann. Wenn da dann noch gute Musik aus dem Lautsprecher tönt, dann macht diese den Augenblick perfekt.
Eine kommerziellere Nummer von Milt Jackson ist da ein passender Kandidat.

Darf ich noch mal

was Schönes vorstellen? Seit ein paar Tagen höre ich schon hinter Ichihara Hikari her, die eine wunderbare Trompete spielt und von der ich ehrlich begeistert bin. Endlich habe ich einen Clip gefunden, in dem sie ein herrliches Flügelhorn präsentiert und vor allem dabei zu sehen ist. Das würde ich noch gern auflegen am heutigen Abend.

Musik nach Stimmung

Seit Tagen höre ich mir schon die verschiedensten Versionen es melancholischen Standarts Whisper Not an. Hängen geblieben bin ich bei der Version des Art Farmer und Jim Hall Quartetts. Das Ding hat eine einigermaßen moderne, nach vorn drängende Basslinie, die vom sehr experimentierfreudigen Steve Swallow eingespielt wurde. Das Vibraphon und die eher weichen Improvisationen vom Flügelhorn machen das Ganze dennoch zu einer durchgängig sehr smoothen Angelegenheit.

Sonntagmorgenjazz

Leicht und locker soll er ja sein, der Sonntagmorgenjazz. Oscar Pettifords Version von Laura könnte passen. Sie ist allerdings etwas speziell, was die Tempi angeht. Pettiford experimentiert und mitten drin kann man schon mal eine Sequenz im Dreiviertelwalzertakt vernehmen.
Laura ist ein Standart, mit dem der Komponist für Filmmusik, David Raksin 1944 ziemlich abgeräumt hatte. Das Thema wurde mit Stardust einer der am meisten gecoverten Melodien der Musikgeschichte.