Dizzy in etwas anderer Manier

Noch ein kleiner Einblick in die Vielfalt des Schaffens und der Stile, in denen Dizzy sich zu Hause fühlte. Heute im Sound der Filmmusik aus den Siebzigern. Ganz entfernt erinnert mich das allerdings auch an Zappas Hot Rats Zeiten.

Spaßiger Jazz

Es tut mir leid, Karneval kann ich leider nicht. Aber wie sich zu Karneval die Priester die lustigen Predigten aus den Ärmeln schütteln, so krame ich gern was Lustiges aus meiner Jazzkiste.
Spaß im Jazz, dafür ist zunächst bei Dizzy Gillespie nachzusehen. Der Weltklassetrompeter machte sich ganz gern mal zum Clown auf der Bühne und verband die komplizierteste Musik mit witzigen Einlagen. Hier mit seinem Gast Satchmo Armstrong, der auch Zeit lebens ein lustiger Kerl auf der Bühne blieb.

Los Wochos – Meine Teeniehits und Antihits

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(Die Los Wochos im Überblick.)

Unsere Musikkonsumentwicklung wurde innerhalb der Popmusik ausläufermäßig schon mal etwas anspruchsvoller. Mich beeindruckte zum Beispiel, wie John (Deep Purple) an der Orgel und Ian Anderson (Jethro Tull) an der Flöte die Klassik in den Rock einführten. Das gab dem ganzen eine Art intellektuellen Anstrich.
Ian Anderson brachte mit der Flöte zum Beispiel einen Boureé, eine Art Tanz aus frühen Jahrhunderten. John Lord tat das ebenfalls auf seiner Platte „Sarabande“, aber auf ganz andere Weise. Hier beide Beispiele.

Jethro Tull: Boureé:

John Lord, Boureé:

Wo wir bei Anderson aber schon mal bei der Flöte sind: Es hat ein bisschen gedauert, bis ich Beispiele hörte, wie noch, und vor allem, wie genial man die Flöte in die moderne Musik einführen kann. James Moody ist ein außergewöhnliches Beispiel, und alle Freunde des Modern Jazz werden sagen: So, liebe Freunde, geht Flöte! Bühne frei also für den Spaßvogel der Musik, Dizzy Gillespie und seinen musikalischen Kumpel, James Moody.

Pong! Zoots letzter Auftritt,

vorläufig.
Just wondering hat mit der Muppetnummer aller Muppetnummern geantwortet, und der Schlagzeuger der Puppen ist nicht cool, sondern heiß! Aber ich bleibe bei meiner Liebe und poste das Sahnehäubchen mit meinem Pong meinen Muppetliebling Zoot ganz am Schluss. Nämlich in einer Jamsession mit dem hochverehrten Dizzy Gillespie! Bühne frei für Zoot and Friends.

Hier nochmal zum ersten Zootclips;
hier zum zweiten,
hier zum dritten.

Lady Be Good

Als kleine Vorausschau, über wen ich wahrscheinlich meine nächste Serie gestalte, hier ein hübsches Stück vom Dizzy Gillespie Sextett aus den Fünfzigern. Heute mit dem Sänger Joe Caroll, der den sogenannten ScatGesang (ab 1:45 richtig) anstimmt und bei dem ich immer denke, dass Dizzy selbst es eigentlich viel besser kann. Scat ist der Gesang, bei dem man singt, ohne was zu singen. Wir hatten das bei Clark Terrys Mumbels schon mal.

Lady be good ist ursprünglich ein Stück aus George Gershwins Musical gleichen Namens. Es wurde im Jazz zu einem beliebten Standart, den Dizzy in seine übliche, ulkige Art herüberträgt.