Jazz, der nicht so klingt

Chet Baker mit dem Saxophonisten Gerry Mulligan.

Mit dem Jazz ist es ein bisschen wie mit Fisch. Vielen schmeckt der Fisch erst, wenn er nicht nach Fisch schmeckt. So hört sich Jazz für viele nur dann gut an, wenn er sich nicht nach Jazz anhört.
Meine kleine heimliche Serie „Jazz für Verena“ ist immer wieder mal auf der Suche nach qualitativ hochwertigem Jazz, der abe doch etwas kommerzieller daher kommt. Ich habe im Oktober schon mal ein solches Stück von Chet Baker und der NDR Bigband gepostet.

Was meinst Du, Verena, ist das was?


Das Stück erinnert mich vom Hintergrundsound her sogar an die alten WinnetouFilme.
Hier lang gehts zum Posting von damals.

Jazz zum Abend

Chet Baker zählt ganz sicher zu den ganz Großen des modernen Jazz und zugleich zu dessen tragischen Gestalten. 1988 stürzte er aus dem Fenster des Prins Hendrik Hotels in Amsterdam, in dem er untergebracht war. Schuld daran war sicher seine Heroinsucht, die er zeitlebens nicht loswurde.
Zwei Wochen vor seinem Tod gab er, zusammen mit der NDRBigband und dem Rundfunkorchester Hannover sein letztes großes Konzert.
Hier seine wunderbare Interpretation des Klassikers Summertime.