Fünf Sterne

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Meine Spaziergänge in der Blogözese sind sträflich selten. Und gleich der erste Stöbergang seit langem sagt:
Wow!
Der Herr Alipius at his best!

„Am wichtigsten aber ist dies:
Mache Christus zu einem Accessoire
und sein Wort zu einem Songtext!
Mache seine Gebote zu einer Modeerscheinung
und seine Liebe zu einem lästigen Nebengeräusch!“

Türchen Nummer neunzehn

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Ordnung und Spiel

Wer nicht gern sein Zimmer aufräumt, mag es vielleicht nicht hören, aber Gott ist ein Gott der Ordnung, wenigstens nach der ersten Auskunft der Bibel. Die Erde war wüst und leer, steht dort zu lesen, und der Geist Gottes schwebte über dem Chaos. Was tut der Meister? Er scheidet das Licht von der Finsternis, und aus dem wüsten Haufen schafft er einen Garten, mit Sonne, Mond und Sternen. Er ordnet alles mit Pflanzen und Tieren und sein Ebenbild, der Mensch, bekommt ein stabiles Zuhause. Also, Gott schafft Ordnung aus dem Chaos, und die Tendenz ist beruhigend.
Es käme einem Horror gleich, würde eines Morgens die Sonne eine andere Bahn beschreiben. Panik bräche aus, wenn das Frühstücksei vor uns davon rollte oder der Kohl im Garten die Flucht ergreifen würde. Unser Friede lebt von der Sicherheit, dass auf die Konstanten der Welt Verlass ist. Wenn das keine Ordnung ist!
Und doch liegt der Reiz im Gemisch. Der Gott der Ordnung scheint auch ein Gott des freien Spiels zu sein. Ob in den frisch gemachten Regeln des Paradieses oder im Wald hinterm Haus: Die jungen Tiere spielen alle, auch die Kinder tun es. Die Ordnung der Welt eröffnet Räume für das Spiel, und es wird sich noch zeigen, was Christus meint, wenn er sagt, nur kindliche Leute taugten für sein Himmelreich.
Was also immer wir uns unter dem Spiel vorstellen, stets tut es eins: Es durchbricht die Ordnung, wo immer es anhebt. Ein Kind, das unvermittelt zu Spielen beginnt, schert sich nicht um Zeit und Regeln ringsumher. Tiere können sprechen und Bäume laufen, alles folgt dem freien Lauf der Phantasie. Im Spiel wird geweint und gelacht, und die Zeit setzt neu an. Montags mittags beginnt das Mittelalter oder das vierunddreißigste Jahrhundert.
Das Spiel durchbricht also die Ordnung, und der heilige Thomas von Aquin schreibt in seinen geordneten Büchern unumwunden, ein Leben ohne Spiel sei kein Leben. Der Gott des immer so finster genannten Mittelalters hat also Seiten, die weit mehr heiter sind als wir zu ahnen uns angewöhnt haben.
Aber die Höhe des Ganzen liegt in der Kunde, dass der Schöpfer gedachte, bei beidem mitten drin zu sein, im Spiel der Welt und in der Ordnung seiner Sakramente. Begonnen aber hat das ganze, als er in Bethlehem ein Baby wurde.

Hier gehts morgen weiter!

Blogozesenprojekt?

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Werte Leser und Blogozesane,
wie bekannt, habe ich vor Zeiten in Zusammenarbeit mit dem Verlag https://www.bloggingbooks.de/?locale=de ein Buch zu meinem laufenden Thomaskommentar gestaltet. Als ich hier eine Fortsetzung ankündigte, kam Alipius auf die Frage, ob man nicht eine Art Sammelband aus den Blogs der Blogozese gestalten könnte. Zu denken wären da lustige Sachen, Hits, fromme Akzente, Geistliches, Philosophisches und vieles mehr. Zur Gestaltung als solches könnte sich ein Team bilden oder man könnte erst einmal Ideen sammeln. Alles noch offen.
Ich hab gleich mal beim Verlag angefragt. Da zeigt man sich erfreut über die Idee. Es kostet uns nichts, macht ein bisschen Arbeit und gibt, wie bei redlichen Schreibern üblich, minimale Kohle. Da ich schon mein erstes Buch mit denen gemacht habe, würde ich das Manuskript zusammen stellen und mit denen Verlegen.
Das ganze würde zur wunderbaren Tatsache führen, dass wir uns ein Stück Blogozesengeschichte ins Regal schieben können. Wenn’s am Ende pläsiert, könnte man eine Fortsetzungsgeschichte andenken. Was meint Ihr?
Die Frage dient einer ersten Sondierung der Interessenlage. Dabei würde ich mich nicht nur über die Meinung der Bloggerkollegen, sondern ebenso der Leser freuen. Anfragen beantwortet ich gern!

Berichterstattung

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Alle stieren jetzt auf den Papst und die Wissenden wissen und hauen raus, was sein muss, was leider oder Gott sei Dank der Fall ist. Die einen sehen die große Katastrophe, die anderen, dass endlich alles gut wird. Da freut es den in Sachen Tagesgeschäft und Journalistik eher untalentierten Blogger natürlich, wenn mal einer was schreibt, was man selbst gern schreiben würde, wenn man das Zeug dazu hätte. Eduart Habsburg macht das hier, bei kath.net und auf seinem Blog. Danke dafür!