Ein Gedanke als Vorwort

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Klärende Gedanken zur Eucharistie

Starten wir also. Ich gehe wieder vor, wie in unserem ersten Projekt über die Firmung und folge, meistens ohne es hier eigens zu erwähnen, den Vorgaben meines Lehrers, des heiligen Thomas von Aquin. Das gibt mir Sicherheit, auf dem sichersten Weg zu laufen.

Zunächst aber eine Art Vorwort. Nehmen wir an, jemand will Dir eine Gemäldesammlung zeigen, die ihm sehr am Herzen liegt. Jedes Stück ist ihm wertvoll wie Gold und an jedem hängt sein Herz auf besondere Weise. Was wird er Dir als letztes zeigen? Sicher das allerliebste Stück, das mit dem größten Wert und das, worum der meiste Aufwand zur Pflege und zum Schutz getrieben wird. Das Allerschönste, das Allerwichtigste, das was absolut im Zentrum steht, das man nur ansehen, nicht anfassen darf, das wird er besonders umschwärmen und Dir mit Liedern besingen, was es ihm bedeutet.

Wenn jemand die katholische Kirche bitten würde, ihm ihre Schätze vorzuführen, dann würde sie, wie der Kunstliebhaber alles mögliche besingen, umschmeicheln und preisen. Als letztes aber würde sie feierlich zu den sieben Sakramenten schreiten. Sie sind der Gegenstand aller Pflege, allen Schutzes und jeder Verehrung und der ganzen Liebe. Unter ihnen aber, die ganz besondere Mona Lisa sozusagen, das ist das Sakrament der Eucharistie.

Wir werden hier sicher das eine oder andere Mal ziemlich nüchtern, ja fast trocken drüber reden. Wir sollten aber immer im Hinterkopf bewahren: Die Eucharistie ist das Herz der Kirche, dasjenige aus dem sie wächst und gedeiht und dasjenige, um dessentwillen sie überhaupt auf der Welt ist. Die Katholiken selbst gehen, sogar bis hinauf in die höchsten Gremien und Posten der Kirche mit der Eucharistie schon mal um, wie wenn man Würstchen auf den Grill legt. Das ist bedauerlich und sollte uns nicht zu lange betrüben. Die Menschen haben nunmal den Hang, sogar vor dem Allerschönsten gelangweilt zu sein und nicht mehr zu erkennen, was ihnen eigentlich in die Hände gegeben ist. Geheult und gesungen wird oft erst, wenn wir die Dinge vermissen. Aber wie gesagt, wir sollten uns davon nicht aufhalten lassen, sondern das Lied hin und wieder anstimmen.
Ich kündige an, zunächst kurz anzureizen, was überhaupt ein Sakrament ist.

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Ein Kommentar zu “Ein Gedanke als Vorwort

  1. Nach langer Zeit schaue ich auf diesen „Blogese“-Blog. Ich bin mir sicher, dass ich dies zur rechten Zeit tue. Der „Jo“ eigentlich, so will es wohl die Realität eher der „Ro“ weiß, dass meine Fähigkeiten nicht gerade im Bereich der Diplomatie zu suchen sind und damit hat er Recht. Sollte er sich also in einer eher banalisierenden Weise über den Leib und das Blut unseres Herrn und Erlösers auslassen, sei ihm in aller menschlicher Anerkennung gesagt, dass ich dies, sagen wir mal, für die Leser dieses Blogges richtig und konkret – so weit ich dazu fähig bin – darstellen werde.

    Seien wir also gespannt, ob sich der „Jo“ oder weltlich „Ro“ seiner Zeilen bei einem so entscheidenden Thema würdig erweist. Er traut sich ja einiges zu.

    Kritik am ersten Vorwort: Keine Umschreibung ist für die Heilige Eucharistie passend, denn es entwürdigt Sie. Sie ist nämlich absolut. Zitat: „Mona Lisa sozusagen, das ist das Sakrament der Eucharistie.“ Das ist kein Vergleich. Nochmal: Die Hl. Eucharistie darf und kann mit nichts verglichen werden. Auch nicht wenn es literarisch noch so wirkungsvoll und verführerisch ist.

    Zitat: „wie wenn man Würstchen auf den Grill legt.“ Das ist der Fall. Allerdings von Priestern – und derer sind leider viele – die an den Leib und das Blut unseres Heilands in Gestalt von Brot und Wein ohnehin nicht glauben und dies auch leider den Gläubigen so eindringlich wie in letzter Instanz unentschieden vermitteln.

    Nicht ungehalten sein „Jo“, aber bei dem Thema würde ich unter keinen Umständen stillhalten, wenn ich dabei banalisierendes lese unabhängig von Deiner Person.

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