Love

Gibt es Liebe auch bei Tieren? Ich glaube wohl.

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25 Kommentare zu “Love

  1. Nur bei Tieren, könnte ich jetzt sagen, natürlich nicht als ernsthafter Diskussionsbeitrag, sondern nur als freundliche Stichelei, weil ich von Definitionsspielereien generell ncht viel halte.

    • Das kann einerseits natürlich einfach ein trivialer Definitionsunterschied sein, wenn jemsnd den Begriff als Abgenzung zum Menschen verwendet, und in manchen Zusammenhängen ergibt diese Abgrenzung sogar Sinn.
      Andererseits finde ich es schon immer etwas … eigenartig, wenn jemand sich im Ernst als etwas grundlegend anderes empfindet, während die Gemeinsamkeiten doch so offensichtlich sind.

  2. Ich habe Stanley (meinen Hund) gebeten doch etwas sinnvolles in diesem Beitrag zu posten. Er weigert sich standhaft und pfeift bis jetzt auf die „Gemeinsamkeiten“. Vielleicht ist er klüger als ich bisher dachte…..;-)

  3. „Der stolze Mensch ist lieber ein veredelter Affe als ein heruntergekommener Adam.“
    Diesen Satz habe ich mal irgendwo gelesen – weiß nicht mehr wo. Aber es scheint was Wahres dran zu sein.

    • Ich empfinde mich gegenüber einem Affen nicht als veredelt und bitte ansonsten um Nachsicht, dass ich nicht die christliche Demut aufbringe, mich als nach dem Bild des allmächtigen Schöpfers des Uuniversums geschaffenes und von diesem ganz besonders geliebtes Zentrum des Universums empfinde, das sein ewiges Leben an dessen Seite verbringen und eins mit ihm sein wird, sondern mich stattdessen in meiner maßlosen Hybris als Verwandter von Karotten und Quallen sehe, der am Ende seiner durchschnittlich 80 Jahre für immer verlöschen wird, als wäre er nie da gewesen.
      Wir Atheisten können unsere Arroganz halt manchmal gar nicht mehr im Zaum halten.

      • @ Muriel
        So ähnlich habe ich Schmidt-Salomon in einer Talkshow reden hören, und ich muss gestehen, ich fand das in diesem Kontext unheimlich komisch. Wobei, zugegeben, die Umkehrung – so von sich oder „dem Menschen“ zu reden, als wäre er den biologischen (tierischen) Bedingtheiten völlig enthoben – auch komisch wirken kann.

      • Wo liegt denn aus deiner Sicht die Komik?
        Ich hätte mit dem Thema Bescheidenheit eigentlich nicht angefangen, aber wenn jemand hier im Ernst implizieren will, ich rechnete mich nicht aus sachlichen Gründen, sondern aus schierem Stolz zu den Affen, finde ich das doch arg absurd.

      • Komik entsteht für mich v. a. durch Kontrast – und der ist gegeben, wenn jemand im Anzug in einem gepolsterten Sessel in einem Fernsehstudio sitzend die Erkenntnis verbreitet, nur ein Affe zu sein (und das unter Verwendung des Demuts-Topos) – wobei sich, nebenbei, die Komik für mich noch dadurch steigert, dass diese Aussage, in einer Talkshow getätigt, einen allerdings nicht intendierten Wahrheitswert besitzt, weil ich Talkshows tatsächlich für „äffische“ Veranstaltungen halte.

      • Hm, na gut. Humor ist ja Geschmackssache, und da ich Herrn Schmidt-Salomon nicht von einem Loch im Boden unterscheiden könnte, kann ich nicht einmal einschätzen, wie lustig es klingen mag, wenn er sowas sagt.

      • „Wobei, zugegeben, die Umkehrung – so von sich oder “dem Menschen” zu reden, als wäre er den biologischen (tierischen) Bedingtheiten völlig enthoben – auch komisch wirken kann.“

        Ich glaube, davon redet hier gar keiner. Ich empfinde es nicht mehr als logisch, dass Gott in einer Welt wie der unseren, dem Menschen einen den Tieren ähnlichen organischen Körper gegeben hat. Sie leben beide äußerlich im gleichen Umfeld. Beide müssen essen, trinken, Luft atmen usw. Das sagt aber noch nicht zwangsläufig etwas über eine gemeinsame Abstammung aus, sondern nur, dass sie denselben Konstrukteur haben.

      • Ich merke gerade, dass mein zweiter Satz auch mißverständlich sein kann. Vielleicht hätte ich lieber schreiben sollen: Ich empfinde es als vollkommen logisch ……

      • @ Muriel
        Klar ist Komik subjektiv. Komisch finde ich daran, dass es eben nicht zum gewöhnlichen Verhalten von Menschenaffen gehört, sich in Talkshows zu setzen und über ihr Selbstverständnis zu reflektieren – und dieses Reflexionsvermögen begründet m. E. bereits die herausgehobene Stellung des Menschen. M. a. W.: Biologisch betracht mag der Mensch zur Ordnung der Menschenaffen gehören, das menschliche Selbstverständnis ist aber nie nur biologisch. Und wenn jemand aufgrund dieses Vermögens, das ihn von anderen Menschenaffen offensichtlich unterscheidet, zu dem Ergebnis gelangt, er nichts weiter als ein Menschenaffe, dann wirkt das – ich kann mir nicht helfen – zum Schreien komisch.

        @ Keinkatholik
        „Ich glaube, davon redet hier gar keiner.“ Das war auch auf niemanden hier auf dem Blog bezogen. Chesterton schrieb, dass Gott Humor habe, könne man daran erkennen, dass Er den Menschen geschaffen habe. Und ich finde, sehr komisch können Menschen auch in ihrem Streben nach Höherem wirken.

      • Jedes Tier unterscheidet sich durch irgendwas von anderen Tieren. Menschen, Ameisen, Geparden, Warzenschweine. Jeder hat eine herausgehobene Stellung.
        Wir haben halt mehr Intelligenz als andere, und weil wir selbst eben Menschen sind, messen wir dem hohe Bedeutung bei. Das ist ja auch völlig in Ordnung so, aber sich deshalb als etwas grundlegend anderes zu empfinden, finde ich dann wiederum lächerlich. Womit wir wieder bei den Unterschieden im Humor sind.

      • Das hat weniger mit einem Unterschied im Humor als in der Sichtweise zu tun – und was ich komisch finde an Positionen wie der von Schmidt-Salomon ist das „Nur“, ist der biologische Reduktionismus. Und diese hohe Intelligenz, wie Du das nennst, ist nicht nur für Menschen, sondern auch für andere Tiere bedeutsam, weil sie nämlich Massentierhaltung etc. und erhebliche und schädliche Eingriffe in die Natur ermöglicht. Ich spreche aber eigentlich nicht von hoher Intelligenz, sondern davon, dass sich der Mensch aufgrund seines Bewussteins in ein Verhältnis zu seiner Artnatur setzen kann, und das, denke ich, ist tatsächlich nicht nur ein gradueller, sondern ein grundlegender Unterschied.

      • Da ich die Position des Herren nicht kenne, kann ich mich dazu auch nicht äußern. Muss ja aber vielleicht auch gar nicht sein unter einem Beitrag, in dem es vorrangig um niedliche Fotos ging.

      • Habe gerade aus Langeweile nochmal die Kommentare hier gelesen. Da ist mir noch was aufgefallen, was mir gestern anscheinend entgangen ist:

        “ ……und bitte ansonsten um Nachsicht, dass ich nicht die christliche Demut aufbringe, mich als nach dem Bild des allmächtigen Schöpfers des Uuniversums geschaffenes und von diesem ganz besonders geliebtes Zentrum des Universums empfinde, das sein ewiges Leben an dessen Seite verbringen und eins mit ihm sein wird, sondern mich stattdessen in meiner maßlosen Hybris als Verwandter von Karotten und Quallen sehe, …..”

        „Ich hätte mit dem Thema Bescheidenheit eigentlich nicht angefangen, aber wenn jemand hier im Ernst implizieren will, ich rechnete mich nicht aus sachlichen Gründen, sondern aus schierem Stolz zu den Affen, finde ich das doch arg absurd.“

        Okay, wenn ich dich richtig verstehe, dann empfindest du es also anscheinend als unbescheiden, wenn man sich als heruntergekommenen Adam betrachtet? Und im Gegenzug als Bescheidenheit, wenn man sich als Verwandter von Quallen oder Mohrüben sieht?

        Doch worauf könnte dieser jämmerliche Versager, dieser „heruntergekommene Adam“, der eigentlich das Ebenbild Gottes wiederspiegeln sollte, denn stolz sein? Dass er das genaue Gegenteil tut von dem, was er ursprünglich sollte und seinem Schöpfer somit alle Unehre macht?

        Da kann sich das Selbstwertgefühl des „veredelten Affen“ (…. Hurra, ich bin ja die höchstentwickelte Spezies auf diesem Erdball, wie toll…) vielleicht schon eher auf sich selbst und seinen wunderbaren Charakter (vielleicht auch auf seine Leistung) was einbilden, oder? Und das tut der Mensch ja auch zur Genüge. Wer hält sich selbst schon für verdorben, wenn Gott ihm nicht die Augen dafür öffnet? Selbst der größte Verbrecher findet meist noch irgendwelche Entschuldigungen für sich und sein Verhalten. Von uns Otto-Normalverbrauchern brauchen wir da erst mal gar nicht zu reden. Und die Psychologen sagen uns ja auch, dass unser Umfeld oder die frühe Kindheit Schuld an unserem Verhalten sind. Meine Mutter ist schuld, dass ich so bin, wie ich bin. Und wer ist schuld, dass die Mutter so war? Natürlich deren Mutter? ….. usw. Ich frage mich nur, an wen will der Letzte eigentlich den Löffel weiterreichen in diesem herrlichen Reich der Unschuldigen?

        Ich glaube schon, dass man sich mit dem Gedanken, ein veredelter Affe zu sein, besser fühlen kann, als mit dem Gedanken, so ein heruntergekommener Adam zu sein, wie die Bibel den Menschen beschreibt. Ich weiß z. B. aus Erfahrung, dass sich viele Atheisten gerade daran stören, dass die Bibel sie als “Sünder” bezeichnet. Damit haben sie meistens ein ganz großes Problem. Denn sie selbst fühlen sich eigentlich überhaupt nicht so. Da muß Gott einem schon die Augen dafür öffnen, anders geht das anscheinend nicht.

        Ist es wirklich Bescheidenheit, was Menschen dazu veranlaßt, sich als Verwandter von Quallen und Karotten zu sehen? (Nach dem Motto: Ach… ich bin ja so schrecklich bescheiden … bin ja nur der Abkömmling einer Karotte… Diese Christen dagegen wollen ja immer etwas Besonderes sein… das Ebenbild Gottes und so…)? Oder könnte das nicht vielleicht auch ein Zeichen jenes gewissen Stolzes sein, der zu sich selbst spricht: Ich bin doch KEIN Sünder. Die Bibel lügt. Was für eine Unverschämtheit, so etwas zu behaupten?

      • Ach Mensch, ich Depp ….. hinter dem letzten Satz kommt natürlich kein Frage-, sondern ein Ausrufezeichen … oder auch zwei …. oder drei: „Was für eine Unverschämtheit von der Bibel zu behaupten, dass ich ein Sünder bin !!!“ Genau das sollte die Aussage sein…… Schreiben ist irgendwie nicht mein Ding….. 😦

  4. Mir fällt auch gerade noch ein Gedicht ein, das ich mir mal irgendwo aufgehoben habe, vor Jahren schon. Mal schauen ob ich es noch finde ….. such….. Ahhh, da ist es ja. Ich muß zugeben, wenn ich es gerade eben noch mal lese….. es ist schon ein bißchen bös ……gebe ich zu …. aber vielleicht hat es doch auch einen wahren Kern ….. wenn man gründlicher drüber nachdenkt.

    Evolution oder Standpunkt der Affen

    Drei Affen saßen auf einem Kokosbaum,
    wenn ich´s erzähle, man glaubt es kaum.
    Da sagte der eine: „Jetzt hört mich mal an!
    Es kursiert ein Gerücht, das nicht stimmen kann.
     
    Kaum trau‘ ich den Ohren, höre ich recht,
    der Mensch soll stammen von unserem Geschlecht?
    Ich bitt´ euch, wenn das unter uns wird bekannt,
    nicht auszudenken die schreckliche Schand!
     
    Noch niemals verließ ein Affe sein Weib
    und suchte bei einer anderen Zeitvertreib.
    Ruinierte ihr Leben durch Ehebruch und Schläge,
    und ging nach ihrem Tode vergnügt seine Wege.
     
    Und habt ihr je eine Äffin gesehen,
    die ihr Baby verließ um tratschen zu gehen?
    Es aussetzt oder anderen verschenkt,
    das ist doch grausam, zum Abscheu drängt.
     
    Und nun etwas anderes: Kein Affe wird baun,
    einen Zaum um seinen Kokosbaum,
    lässt dann im Garten die Nüsse verderben,
    während die anderen vor Hunger sterben.
    Wenn ich um den Garten einen Zaun wollt baun,
    so würde der Hunger euch zwingen zu klaun.
     
    Was ich dann noch sagen will, reden wir offen,
    kein Affe geht nachts aus und kehrt heim dann besoffen.
    Und sind sie besoffen, die blöden Laffen,
    dann sagen sie noch: Mensch, hatte ich einen Affen!
     
    Und noch was, kennt ihr jemand von uns aus her,
    der nahm einen Gummiknüppel oder Gewehr
    und ausging zu plündern, zu rauben, zu morden,
    sich mit anderen zusammentat und bildeten Horden?
    Um Krieg zu führen, mit Kanonen zu schießen,
    so dass Millionen Affen ihr Leben ließen?

    So ist der Mensch, viel schlechter als das Vieh,
    deshalb glaubt mir, Brüder, von uns stammt er nie!
     

    Wirklich böse das Gedicht …… sorry….

    • >>Ist es wirklich Bescheidenheit, was Menschen dazu veranlaßt, sich als Verwandter von Quallen und Karotten zu sehen?<<

      Für mich ist das keine falsche Bescheindenheit sondern einfach nur schräg. Es ist seltsam, so seltsam wie mein Nachbar, der nach einem ergiebigen Gewitterregen seinen Rasen bewässert und den Kröten Tunnel unter die Bundesstrasse gräbt, damit diese sicher die andere Strassenseite erreichen können, wo sie dann vom Storch, dem der Nachbar einen schönen Nestunterbau zur Verfügung stellt, gefressen werden.

  5. Pingback: Darum lass uns drüber reden, Diskussionen sind okay « überschaubare Relevanz

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