Mein Adventskalender

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Im Kapitel der Summe über die Gottesmutter betrachtet Thomas den Satz „voll der Gnade“ und fragt sich, wie das mit der Fülle gemeint sein könnte.
Er schreibt in einer Erwiderung:
Die seligen Jungfrau Maria besaß eine dreifache Vollkommenheit in der Gnade. Die erste war sozusagen vorbereitend, durch die sie fähig wurde, die Mutter Christi zu werden. Das war die Vollkommenheit der Heiligung.
Eine zweite Vollkommenheit der Gnade erfuhr die selige Jungfrau durch die Anwesenheit des Sohne Gottes, der unter ihrem Herzen Fleisch angenommen hatte. Die dritte Vollkommenheit der Gnade aber bestand in der Vollkommenheit ihres Zieles, das sie in der himmlischen Glorie hat.

„In beata virgine fuit triplex perfectio gratiae. Prima quidem quasi dispositiva, per quam reddebatur idonea ad hoc quod esset mater Christi, et haec fuit perfectio sanctificationis. Secunda autem perfectio gratiae fuit in beata virgine ex praesentia filii Dei in eius utero incarnati. Tertia autem perfectio est finis, quam habet in gloria.“ (Sth III,27,5,ad 2)

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