Appropos Bigfood

Als ich auf den folgenden Clip stieß, fühlte ich mich an eine kurze Aussprache mit Muriel erinnert, wo vom Bigfood die Rede war. Bernard Purdie wird nämlich liebevoll auch Missisippi Bigfood genannt, offenbar weil er als Drummer ziemlich große Spuren hinterlässt, der schon mit unzähligen Größen der Jazz-, Soul und Rockgeschichte gearbeitet hat.
Hier erklärt er, wie er seine legendären Ghostnotes erfunden hat. Das sind leise, oft gar nicht bewusst gehörte Zwischentöne am Schlagzeug, die den Rhytmus und den Groove verstärken und dem ganzen Stück Schwung verleihen.

Typisch Bigfood, der alte, lustige Angeber!

PS. Die eigentlichen Ghostnotes sind hier die Schläge, die Purdie mit dem Finger, nicht mit dem Stock die ganze Zeit über auf der Trommel macht. Man sieht und hört sie besonders deutlich, wo er ab 2:17 mit der rechten Hand auf den Toms schlägt. Später trommelt er sie ganz leise und fast nebenbei, geradezu unhörbar, mit dem Stock. Manche können das eben.

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